Lineare Pfeilgrafiken verbinden den modernen Beton des Lichtbaus mit klassizistischen Stuckelementen des Rothschild-Palais.
Das Jüdische Museum Frankfurt mit den Standorten Rothschild-Palais und Museum Judengasse hat die Aufgabe, jüdische Geschichte und Kultur von der Antike bis zur Gegenwart zu vermitteln. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der historischen und kulturellen Entwicklung der Juden in Frankfurt. Das Jüdische Museum Frankfurt war 1988 das erste größere Museum für jüdische Geschichte und Kultur, das in Deutschland nach 1945 neu eröffnet wurde. Der Erweiterungsbau bildet nun die neue Adresse des Jüdischen Museums.
Das Leitsystem verbindet den so genannten Lichtbau von Staab Architekten mit dem klassizistischen Rothschild-Palais und verweist im großzügigen Foyer auf die Ausstellungsbereiche in beiden Gebäuden.
Die Pfeile deuten dynamisch auch die Richtung nach
unten oder oben an.


Pfeile und Piktogramme nehmen durch abgekantete Ecken die Formensprache der Schrift Replica auf. Der Stil wird auch in die dritte Dimension übertragen.
Der Gebäudeplan als Schnitt legt den Fokus auf die Verbindung der beiden unterschiedlichen Häuser.
Die Wegeleitung integriert sich in die unterschiedlichen architektonischen Begebenheiten.




