Von Baukunst bis Musik – ein Informationssystem für ein volles Programm.

Fassade der Akademied der Kuenste, der Name "Akademie der Künste" ist oberhalb des Eingangs auf einem schwarzen Schild mit weißer Schrift angebracht. Man sieht die Spiegelung des Brandenburger Tors im Glas der Fassade.

Die Akademie der Künste ist die „Kultur-Botschaft“ im eigenen Land. Sie beruht auf einer gewichtigen Gemeinschaft und bietet ein einzigartig vielfältiges Programm.
Unsere Aufgabe war es, für den Standort Pariser Platz die Sichtbarkeit der hochrangingen Mitglieder zu erhöhen und attraktive Präsentationsformen für das Programm im Haus zu gestalten.

Kunde

Akademie der Künste

Zeitraum

2016 – 2022

Leistungen

Gesamtkonzeption
Medienplanung
Informationssystem


Partner

Duncan McCauley
Adam Naparty

In einem schwarzen, leuchtenden Kasten sind ca. 400 Portraits von Menschen zu sehen. Sie sind in die 6 Sektionen der Akademie geordnet.

Über 400 aktuelle Mitglieder bilden die Identität der Akademie. Sie werden im Foyer in den Fokus gesetzt. Der während der NS-Herrschaft ausgeschlossenen Mitglieder wird am Eingang gedacht.

Auf einer spiegelnden Glasfront steht in weißer Schrift der Text: "1933 bis 1938: ausgeschlossen, ausgetreten | 1933 to 1938: barred from membership or resigned Käthe Kollwitz, Heinrich Mann, Martin Wagner, Thomas Mann, Alfred Döblin, Alfons Paquet, Ricarda Huch, Rudolf Pannwitz, Jakob Wassermann, René Schickele, Leonhard Frank, Ludwig Fulda, Bernhard Kellermann, Georg Kaiser, Alfred Mombert, Fritz von Unruh, Franz Werfel, Max Liebermann, Paul Mebes, Otto Dix, Karl Schmidt-Rottluff, Alfred Breslauer, Thomas Theodor Heine, Erich Mendelsohn, Arnold Schönberg, Franz Schreker, Franz Seeck, Walter Braunfels, Robert Kahn, Bruno Taut, Renée Sintenis, Ernst Barlach, Ludwig Gies, Ludwig Mies van der Rohe, Bruno Paul, Emil Rudolf Weiß, Ernst Ludwig Kirchner, Rudolf Belling, Max Pechstein, Karl Hofer, Oskar Kokoschka"
Ansicht des Leuchtkastens mit Künstlerporträts von außen durch eine Glasscheibe mit Spiegelung des Brandenburger Tors.

„Eine Akademie sollte kein Hort der Ordnung und der Normierung sein, eher eine Stätte der Unruhe in Permanenz …
Sie ist Fragestellung und Hervorlockung von Reaktionen.“

Hans Mayer
ehemaliger Direktor der Sektion Literatur

Blick durch das Foyer der Akademie der Künste. Eine breite Medienwand ist über den Aufzügen angebracht.

Medienbänder informieren sowohl über aktuelle Veranstaltungen als auch über die Geschichte der Akademie.

Medienwand über den Aufzügen mit Blickrichtung Treppe.

Das Archiv wird über die Medienwände für Alle erlebbar gemacht.

In einem dunklen Raum sieht man die Projektion von Säulen sowie einer Gruppe von Künstlern auf eine Wand.

Im Max-Liebermann-Saal führt eine räumliche audiovisuelle Installation die Besuchenden auf die Spuren der Vergangenheit.

Ansicht von 3 Infoscreens im Hochformat in schwarzen Rahmen mit Blickrichtung nach außen.

Sichtbarkeit der Institution am Pariser Platz – ein offenes Haus an diesem Ort der engagierten Öffentlichkeit.

Blick über den Pariser Platz auf die Akademie der Künste.