Richard Wagner Museum Bayreuth »Liebe ohne Glauben«

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Die für die Lübecker Museen 2011 realisierte Ausstellung beleuchtet den Einfluss Richard Wagners auf Thomas Manns Leben und Werk. Thomas Manns lebenslange durch Ambivalenz geprägte Auseinandersetzung mit Wagner ermöglichte es ihm, sein Deutschtum kritisch zu durchleuchten. Er wandte sich nicht von Deutschland ab, sondern lieferte mit seiner Wagner Analyse im Lichte des NS-Regimes ein Beispiel für einen kritisch-produktiven Umgang mit nationaler Identität. Die Ausstellung versteht sich als „Lehrstück“ zu diesem Thema. Sie soll den Besucher anregen, sich mit seiner eigenen Verführbarkeit durch die Instrumentalisierung der Kunst zu beschäftigen.
Das Gestaltungskonzept beruht auf der würdigen Präsentation von Originalexponaten und der spannungsvollen Inszenierung des Themas. Elemente aus dem Bereich der Wahrnehmungspsychologie inszenieren das Thema Ambivalenz und lassen den Besucher die Subjektivität des eigenen Standpunktes erleben. Eine Anamorphose macht das Portraitbild Richard Wagners nur an einem bestimmten Standort sichtbar, darüber hinaus zerfällt es in unzusammenhängende Einzelteile. Ein Lentikularvorhang zeigt je nach Standpunkt im Ausstellungsraum unterschiedliche Wagnerbilder Thomas Manns. In einer begehbaren multimedial inszenierten Blackbox »kämpfen« Mann und Hitler um die Deutungshoheit des Komponisten.

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